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Update zur Covid-19-Situation

Update on the Covid-19 situation

Liebe Freunde, ein ganzes Jahr Corona hat uns alle berührt. Als Unternehmen mit 1.500 Mitarbeitern sind wir natürlich selbst von Ausbrüchen betroffen und haben derzeit vier positive COVID-19-Fälle innerhalb unserer Belegschaft. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie wurden 60 unserer Mitarbeiter positiv getestet und haben sich erholt. Davon waren fünf Personen schwer erkrankt, aber alle haben sich glücklicherweise erholt. Im November 2020 hatten wir einen Anstieg der Infektionen und mussten die gesamte Schreinerei fast den ganzen Monat über schließen. Im Dezember beruhigte sich die Situation wieder und der Krankenstand war mit 3,7 % sogar niedriger als im Dezember 2019.

Positiv zu vermerken ist, dass der Markt dynamisch wächst. Boote erfreuen sich so großer Beliebtheit wie noch nie in den letzten 15 Jahren. Alle Marken und alle Größen sind auf ihrem Höhepunkt. Zum 31. Dezember konnten wir einen Rekordauftragsbestand von 153,6 Mio. Euro für Segelyachten, Motoryachten und Katamarane vermelden - ein Plus von 64 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich ist die sehr hohe Anzahl an Vorbestellungen für die Modelle Dehler 38 SQ, Fjord 41 XL und Privilège 580, die Lieferzeiten nehmen entsprechend zu. Unsere Händler weltweit haben diese starken Auftragsbestände erreicht, obwohl sie fast keine Bootsmessen besucht haben. Dazu haben wir den Verkaufsprozess gründlich digitalisiert. Messen sind sehr teuer, und wir hoffen, dass wir die Ausgaben in diesem Bereich auch nach der Pandemie reduzieren können, obwohl wir sicherlich weiterhin unsere Innovationen auf den wichtigsten Messen zeigen werden.

Auch unsere Liquiditätslage ist sehr positiv: Zum 31. Dezember 2020 hatten wir Bankguthaben in Höhe von 21,8 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro). Dieses Sicherheitspolster ist für uns und unsere Mitarbeiter in solch turbulenten Zeiten wichtig und schafft Ordnung auf der finanziellen Seite. Es ist aber auch wichtig für neue Aufträge, denn die Kunden müssen länger auf ihr Boot warten und vertrauen uns ihre Einlagen länger an. Unsere starken Finanzen helfen den Händlern weltweit, die Kunden von unserer sicheren Position zu überzeugen.

Die Auswirkungen auf unsere Produktionslinien sind derzeit herausfordernd - ähnlich wie im Herbst 2020. So wie der Corona-Ausbruch in unseren eigenen Reihen im Folgemonat zu einer Verknappung von Innenausbauten führte, trifft es auch unsere Lieferanten - immer wieder und plötzlich. Zusätzlich werden Grenzen geschlossen und der Warenfluss verzögert. Diese Woche war zum Beispiel die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich teilweise geschlossen, nach Österreich ist sie seit Wochen gesperrt. Momentan fehlen Bugstrahlruder aus Italien und Fenster aus England, aber auch Ruder- und Klimaanlagen, Auspuffrohre und Polsterungen. Für die betroffenen Segelboote bedeutet dies eine Lieferverzögerung von bis zu vier Wochen bei 41 Fuß und 8 Wochen bei 58 Fuß. Bei den Motorbooten ist die Situation uneinheitlich: Viele werden pünktlich fertig, aber einige haben bereits zwei Monate Verspätung, weil Volvo Probleme mit der Lieferung von 4- und 6-Zylinder-Motoren aus Schweden hat.

Unsere Liquiditätslage erlaubt es uns, mit der Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte zu reagieren. Derzeit suchen wir 33 Mitarbeiter in Deutschland, 28 in Polen und 15 in Frankreich. Mit mehr Manpower werden wir versuchen, die Verzögerungen bis zum Sommer aufzuholen. Wir hoffen auch sehr, dass wir unser neues Geschäftsjahr am 1. Juli in einer Post-Pandemie-Welt beginnen können, mit geringeren Messekosten, vollem Auftragsbuch und kaum Lieferproblemen!

Mit dieser Zusammenfassung unserer letzten Nachrichten verabschieden wir uns von Ihnen bis zum nächsten Mal.

Bleiben Sie gesund und wir sehen uns auf dem Wasser!

Vom Team der HanseYachts AG,
Dr. Jens Gerhardt und Sven Göbel

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